Interview mit Ratsmitgliedern

Henrik, Franke, Jahrgang 1980, kaufm. Angestellter, Lippinghausen 1

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  1. Seit wann engagierst du dich politisch?
    Mitglied der SPD bin ich seit 2000, Ratsmitglied seit 2009. Politik hat mich schon immer interessiert, meine aktive Arbeit im Rat begann 2005 als sachkundiger Bürger im Feuerschutz- und Umweltausschuss.
  2. Was sind deine Themenschwerpunkt?
    Meine Schwerpunkte sind die Finanz- und Umweltpolitik. Ich sehe diese beiden Themen als zentrale Punkte unter dem Gesichtspunkt der Generationengerechtigkeit. Darüber hinaus beschäftige ich mich mit der Entwicklung der gemeindlichen Infrastruktur und Kulturpolitik.
  3. Was sind die wichtigsten Herausforderungen der nächsten Legislaturperiode?
    Sicherlich stehen Haushaltsfragen weiterhin an oberster Stelle. Alles was wir an Maßnahmen und Entwicklungen für wichtig halten basiert auf ein guten finanziellen Basis. Wir müssen die Interkommunale Zusammenarbeit ausbauen und gerade im Hinblick auf Demographie klare Antworten auf die kommunale Perpektive unserer Gemeinde präsentieren. Wir wollen soziale Angebote erhalten und Hiddenhausen als Bildungsstandardort attraktiv machen. Das bedeutet auch unter Berücksichtigung der Landesgesetzgebung viel Arbeit, ein offener Austausch mit den Betroffenen und weitreichende Entscheidungen.
  4. Stichwort Umweltpolitik: Wie entwickelt sich die Gemeinde?
    Wir haben im Umweltausschuss eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die Hiddenhausen umweltpolitisch attraktiver gemacht haben. Zum Beispiel die Renaturisierungsmaßnahmen am Eilshauser Bach oder im Füllenbruch. Hier kann sich die Natur neu entfalten. Die SPD hat sich hier auch aktiv eingebracht und mit Unterstützung des zuständigen Amtes eine stattliche Weißdornhecke gepflanzt. Umweltschutz kann manchmal äußerst praktisch gestaltet werden. Trotzdem: Wir brauchen mehr Waldflächen in der Gemeinde
  5. Was sind deine persönlichen Ziele für 2014?
    Die Wahlen gewinnen, eine ordentliche politische Arbeit abliefern und mit der 2. Mannschaft der Spvg. Hiddenhausen wieder den Klassenerhalt schaffen.

Monika Schwannecke, Rentnerin, Lippinghausen II

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  1. Seit wann engagierst Du Dich politisch? Was sind Deine Schwerpunkte?
    Ich bin seit 1988 Mitglied der SPD in Lippinghausen, und durch ein sozialdemokratisches Elternhaus geprägt worden. 1989 bin ich in den Rat der Gemeinde Hiddenhausen gewählt. Mein Schwerpunk ist der Sozial- und Familienbereich. Ich wünsche mir weiterhin ein kinderfreundliches Dorf, denn Kinder sind unsere Zukunft.
  2. Wie wirkt sich Deine berufliche Erfahrung auf Deine politische Arbeit aus?
    Ich hatte an meinem Arbeitsplatz im Klinikum immer viel mit Menschen zu tun, kann gut auf Menschen zugehen und zuhören. Ich war 25 Jahre im Personalrat davon 20 Jahre als Vertrauensfrau. In meiner Freizeit bin ich für die AWO aktiv und engagiere mich bei Femina Vita und „Gemeinsam statt Einsam“. Die Angebote des Heimatvereins Lippinghausen begeistern mich und meine Familie.
  3. Welchen Stellenwert hat die Familie und Gemeinschaft in Deinem Leben?
    Meine Familie hat mich immer unterstützt, so dass sich Familie und Beruf immer gut vereinen ließen. Das wünsche ich mir auch für viele andere Familien in unsere Gemeinde. Weiterhin müssen wir unsere Vereine und das Ehrenamt fördern, denn die Vereine leisten, wie auch die Kirchen, einen großen Beitrag für unsere Gemeinschaft. Mein Ziel ist es mit der SPD die Grundschulen in allen Ortsteilen zu erhalten, die Kindergärten zu stärken, die OPG weiter zu entwickeln, um den Bildungsstandort für unseren Nachwuchs zu erhalten.
  4. Wie stellst du dir die Gemeinde Hiddenhausen 2020 vor?
    Ich wünsche mir für Hiddenhausen mehr finanziellen Handlungsspielraum, so dass wir unseren Bürgern wieder mehr Wünsche erfüllen können. Die Gebühren und Abgaben sollen konstant bleiben und wo möglich abgesenkt werden.
  5. Was sind deine persönlichen Ziele für 2014?
    Ich wünsche mir faire Wahlen mit einem starken Ergebnis für unsere SPD, viele nette und konstruktive Gespräche mit den Hiddenhauser Bürgerinnen und Bürgern. Unsere Gemeinde soll zukunftsfähig bleiben.

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