02.12.2016 Riegel vor! Sicher ist sicherer.

Ulrich Ewering mit PHK Detlef Albers (rechts)

Ulrich Ewering mit PHK Detlef Albers (rechts)

 

Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW um 18,1 % auf 62.362 Fälle. Die Anzahl der versuchten Einbrüche stieg um 1% auf 43,7%. Mit der Kampagne „Riegel vor! Sicher ist sicherer.“ gegen Wohnungseinbrüche will die Polizei in NRW den Tätern – unter Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger – einen Riegel vorschieben.

Hierzu hatte der SPD-Ortsverein Oetinghausen am 30. November 2016 zu einer Informationsveranstaltung in die AWO-Begegnungsstätte eingeladen. Der stellv. Vorsitzende Ulrich Ewering konnte als Referenten des Abends Polizeihauptkommissar Detlef Albers von der  Kreispolizeibehörde Herford begrüßen. Dieser informierte über die aktuellen Einbruchszahlen für den Kreis Herford. „Einbrecher steigen zu jeder Tageszeit ein. Häufig geschehen Einrüche auch tagsüber, wenn die Bewohner nur mal kurz weg sind. Besonders in den Wintermonaten machen Einbrecher sich die früh einbrechende Dunkelheit zu nutze.“, so PHK Albers.

Er stellte sodann technische Sicherungsmaßnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen, wie z.B. Nachrüstungsmöglichkeiten für Türen und Fenster sowie Alarmanlagen, vor.

Eine nicht zu unterschätzende organisatorische Maßnahme gegen „ungebetene Gäste“ ist laut PHK Albers eine wachsame Nachbarschaft, denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher, Diebe und Betrüger kaum eine Chance. In Verdachtsfällen sollen Bürgerinnen und Bürger sofort die Polizei über 110 informieren.

Bei Bedarf können sich Bürgerinnen und Bürger von der Kreispolizeibehörde beraten lassen. Insbesondere beim Neubau eines Hauses sowie bei An- und Umbauten bietet sich eine Beratung an. Weitere Informationen bietet auch das Netzwerk Zuhause sicher e.V. auf seiner Internetseite.

 

 


24.11.2016 Klimaveränderungen erfordern Vorsorge

starkregenDie im gesamten Herforder Kreisgebiet während des Sommers 2014 aufgetretenen Starkregenfälle mit auch in Hiddenhausen aufgetretener Überlastung der Kanalisation und Überflutung von Straßen, Gebäuden und Grundstücken  war seinerzeit Veranlassung für die SPD-Fraktion, die Verwaltung mit dieser Thematik zu befassen. Nachfolgend dazu die Anfrage der SPD-Fraktion:

Als Folge klimatischer Langzeitveränderungen werden die von Starkregen ausgehenden Gefahren in der Zukunft erheblich steigen. Nach Studien zum Klimawandel werden Starkregenereignisse in den nächsten Jahrzehnten fast überall in Deutschland deutlich häufiger auftreten als bisher.

Extremniederschläge richten trotz ihres lokal begrenzten Auftretens große Schäden an. Die bei einem Starkregenereignis niedergehenden Wassermassen überfordern schnell die örtlichen Kanalsysteme. Zusätzlich bahnt sich Hangwasser Wege in Siedlungsgebieten. Die Folge sind vollgelaufene Keller und unterspülte Straßen.

Kommunales Handeln ist daher prinzipiell gefragt und bedeutet:
a) Gefährdete Bereiche erkennen und deren Risiken bewerten
b) Maßnahmen konzipieren und umsetzen
c) Bürger informieren und beraten.

Hiddenhausener Nachbargemeinden im Kreis Herford waren in der jüngsten Vergangenheit in einem mehr als gravierenden Maße von Überflutungen durch Starkregen betroffen. Nach unserer Wahrnehmung und Kenntnis waren Bürger in der  Gemeinde Hiddenhausen nur in einigen Gebieten von den Niederschlägen betroffen. Hierbei dürften sich auch die frühzeitig auf den Weg gebrachten und kostenintensiven Kanalsanierungsmaßnahmen der Gemeinde aus der Vergangenheit positiv bemerkbar gemacht haben.

Dennoch bleiben angesichts der eingangs skizzierten Entwicklungen Sorgen. Vorausschauende Überlegungen sind anzustellen und Sorgfaltspflichten zu erfüllen.

Konkret bittet die SPD-Fraktion  um eine Einschätzung und Bewertung der Gesamtsituation in der Gemeinde Hiddenhausen zu dieser Thematik und die Benennung potentieller örtlicher Problem- und Gefahrenpunkte.

Darüber hinaus bitten wir um die Beantwortung folgender Fragen:

1) Welche Ortslagen waren von den aktuellen Ereignissen betroffen und welche Auswirkungen waren zu verzeichnen?

2) Welche kurzfristigen Maßnahmen können ergriffen werden, um eine Wiederholung gleichartiger Schäden für die nähere Zukunft zu vermeiden?

3) Gemeindliche Abwassermaßnahmen sind in Hiddenhausen langfristig angelegt.

Werden aus Sicht der Verwaltung konzeptionelle Veränderungen angesichts der aktuellen Problemlagen erforderlich und wenn ja: welche Vorschläge werden hierzu von der Verwaltung eingebracht?

Von einem Planungsbüro wurden jetzt mittels eines geographischen Informationssystems Fließwege bei Starkregen im Gemeindeentwicklungsausschuss vorgestellt. Dabei wurden in der Gemeinde insgesamt 82 potentielle Gefährdungsgebiete ausgemacht – 11 davon mit der Gefährdungseinstufung „hoch“. Vorrangig wird sich die SPD-Fraktion zunächst mit diesen 11 Bereichen auseinandersetzen und über geeignete Maßnahmen, die möglichst rasch umgesetzt werden sollen, beraten.


18.11.2016 Besuch der Panzerbrigade 21 in Augustdorf

bundeswehrbesuch

Zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern statten Mitglieder des SPD Ortsvereins Lippinghausen der Panzerbrigade 21 in Augustorf einen Besuch ab.

Für einige ehemalige Wehrdienstleistende war der Truppenbesuch tatsächlich so etwas wie eine Zeitreise, den die Bundeswehr heute ist in vielerlei Hinsicht nicht mehr mit der Armee vergangener Zeiten vergleichbar.

Das wurde bereits bei der Kasernenrundfahrt zu Beginn deutlich, am Standort Augustorf investiert der Bund bis 2020 rund 180 Millionen Euro in die Infrastruktur. Hauptmann Waltemathe vom der Pressestelle der Panzerbrigade erläuterte in einem Vortrag zum Auftrag und der Truppenstruktur der Brigade sehr anschaulich die aktuellen Herausforderungen der Truppe.

Zahlreiche Auslandseinsätze haben die Truppe verändert, für viele Soldatinnen und Soldaten ist die Belastungsgrenze in vielerlei Hinsicht erreicht. Als Folge steht die Bundeswehr bei der Personalsuche bei vielen Bewerberinnen und Bewerbern nicht mehr an erster Stellen. Das der Soldatenberuf vielleicht doch kein Job wie jeder andere ist, wurde beim Stopp am Ehrenmal für im Kampf oder Übung getöteter Soldaten deutlich. Ein Punkt, der von Hauptmann Waltemathe bewusst auch nicht ausgeklammert wird.

Entgegen der oft in der Presse zu findenden Berichte über mangelhafte Ausrüstung berichtete Waltemathe von einer guten Ausstattung der Truppe. Gegenüber den meisten Armeen, auch europäischer Nachbarn, sei die Ausrüstung hochwertig und dem aktuellen Auftrag der Truppe angepasst.

Die Besuchergruppe hatte Mittags die Möglichkeit, sich von der Truppenverpflegung zu überzeugen, die wider den Erwartungen einiger ehemaliger Soldaten absolut hervorragend ist.

Anschließend präsentierte sich das Panzerbataillon 203 mit einer statischen Waffenschau Leopard 2, sowie einem praktischen Einblick in den Fahrsimulator Leopard. Die Soldaten beantworteten dabei alle Fragen der Besuchergruppe.

Die Rückfahrt wurde ausgiebig zur kontroversen Diskussion über das Erlebte und Gehörte genutzt, der Besuch der Panzerbrigade in Augustorf wurde von allen Mitreisenden als wertvolle Erfahrung und Bereicherung aufgefasst. Der SPD Ortsverein Lippinghausen wird das Thema Bundeswehr und Auslandseinsätze weiterhin auf der Agenda haben.


16.11.2016 Integration durch Schule und Arbeit

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Fachkompetenz zu unterschiedlichen Themenbereichen rund um Zuwanderung und Integration: (von links) Makbule Cevik, Olaf Craney, Doris Laukötter, Malek Nohman, Christiane Möller-Bach sowie Christian Dahm (MdL) und Hussien Khedr. Foto: Siegfried Huss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeindeverband informiert über Qualifizierungsmöglichkeiten

Hiddenhausen (HK/us). Zu einer Informationsveranstaltung hatte der Gemeindeverband der SPD Hiddenhausen gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Jusos zum Treffpunkt in Sundern eingeladen. Thema: »Angekommen – auf dem Weg in die Arbeitswelt«.

Dazu waren etwa 60 Flüchtlinge und Zugereiste sowie Ehrenamtliche in der Unterstützungsarbeit und am Thema Interessierte gekommen, die von der SPD-Gemeindeverbandsvorsitzenden Christiane Möller-Bach und dem örtlichen Jungsozialisten-Vorsitzenden Malek Nohman begrüßt wurden.

Der Vorsitzende des Integrationsausschusses, Hussien Khedr, nannte gegenüber dieser Zeitung Zahlen zur Situation vor Ort: »Derzeit leben in Hiddenhausen 5000 Menschen mit 83 Nationalitäten. Unter anderem sind im vergangenen Jahr 370 Flüchtlinge aufgenommen worden. Das entspricht etwa ein Viertel der Hiddenhausener Bevölkerung.« Und Christiane Möller-Bach ergänzte: »Es sind Menschen gekommen, denen wir Schutz bieten. Jetzt geht es um die Integration in die Arbeitswelt sowie die Anerkennung von bisheriger Schulausbildung bis hin zu beruflicher Qualifikation.«

Ebenso ginge es um die Frage, wohin sich die Gesellschaft entwickeln werde? Während groß- städtische Grundschulen von etwa 60 Prozent von Kindern mit Migrationshintergrund besucht würden, seien es im ländlichen Bereich etwa 20 Prozent. Der SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm berichtete zu den Perspektiven der Integration in die Arbeitswelt. »Die Versorgung und Unterbringung ist landesweit gut gelungen. Nordrhein-Westfalen ist bereit zu helfen und verfügt dazu über einen leistungsfä- higen öffentlichen Dienst sowie über ein großartiges Engagement der Bürger. Das Land stellt 4,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Davon 2,1 Milliarden Euro für die Versorgung und Unterbringung in den Kommunen.«

Über den Jugendintegrationsdienst und die Anerkennung von ausländischen Schulabschlüssen berichtete Doris Laukötter vom Diakonischen Werk Herford. »Junge Menschen, die aus einem anderen Land zu uns kommen, brauchen neben Schule in der Freizeit Sport oder kulturelle Betätigung wie Musik. Besonders wichtig: Wer die deutsche Sprache gelernt hat, kann danach machen, was er vorher gelernt hat.« Makbule Cevik vom Netzwerk Arbeit und Bildung begleitet die berufliche Integration von Flüchtlingen. Sie sagte: »Um später im Beruf arbeiten zu können, erfolgt die Beratung weitgehend in der Herkunftssprache.«

Olaf Craney von der Arbeitsagentur Herford ergänzte: »Für viele Flüchtlinge ist die deutsche Bürokratie schwer zu verstehen.« Darüber hinaus beschreibt er den klassischen Weg zur Arbeitsstelle: Der Weg dorthin führe über den Spracherwerb, über eine Qualifizierung und die dualen Ausbildung der beruflichen Tätigkeit. 

Quelle: www.westfalen-blatt.de


11.11.2016 SPD-Fraktion entscheidet sich für Neubau

feuerwehrhaus_schweichelnVor dem Hintergrund erheblicher Investitionsaufwendungen schloss die SPD-Fraktion jetzt einen Entscheidungsprozess zur Verbesserung der räumlichen Arbeitssituation des Feuerwehrlöschzuges Schweicheln-Bermbeck ab.  Im Endeffekt war zwischen einer Sanierung  des jetzigen Feuerwehrgerätehauses und einem Neubau an einem noch auszuwählenden Standort zu entscheiden.

„Die SPD wird sich jetzt dafür aussprechen, einen Neubau mit einem Investitionsvolumen  von rund 1,8 Millionen Euro zu finanzieren. Sie folgt damit auch Überlegungen der Schweicheln-Bermbecker Feuerwehr“, erläuterte der Vorsitzende des Feuerschutz- und Umweltausschusses, Henrik Franke.

Entscheidungsrelevant waren dafür die im Vorfeld bereitgestellten Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die einen nur geringen jährlichen Mehraufwand gegenüber einer Renovierung ausweisen. Weiterhin wird der investive Charakter des Neubaus gesehen. Zum anderen betrachtet die SPD den Neubau als sinnvollstes Mittel, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nachhaltig sicherzustellen.

Wie die genaue Umsetzung eines im Rat am 10. November zur Abstimmung stehenden Neubaus aussieht ist allerdings noch offen, da die Entscheidungsgrundlage bisher lediglich auf Projektentwürfen basiert. Die SPD-Fraktion hat sich vorgenommen, die weitere Umsetzung aufmerksam zu begleiten, um zusammen mit allen Beteiligten eine gute technische und wirtschaftlich vertretbare Lösung für die Feuerwehr und die Gemeinde zu erreichen.


08.11.2016 SPD strebt ISEK-Förderung an

schule_eilshausenEine Vorschlagsliste von Maßnahmen und Projekten im Rahmen des ISEK war Thema umfangreicher Diskussionen der SPD-Fraktion. Die Abkürzung ISEK steht für „Integriertes StadtEntwicklungsKonzept“ und zielt darauf ab, eine nachhaltige Entwicklung von Kommunen zu ermöglichen.

Unter Mitwirkung verschiedener Planungsbüros waren dem jetzt vorgelegten ISEK-Entwurf 6 Planungswerkstätten in jedem einzelnen Ortsteil vorangegangen. Nach Prüfung der Ergebnisse stellte sich dabei heraus, dass die maßgeblichen Förderregularien lediglich Handlungsmöglichkeiten in den Ortsteilen Schweicheln-Bermbeck, Lippinghausen und Eilshausen eröffneten.

Die jetzt aktuell mit der Detmolder Bezirksregierung verwaltungsintern geführten Gespräche hatten darüber hinaus ergeben, dass lediglich bei 2 konkreten Maßnahmen Förderaussichten bestehen. Zum einen handelt es sich dabei um die Neugestaltung eines  Schulhofteiles an der Grundschule Eilshausen als Quartiersplatz und zum anderen um die Anlegung eines öffentlichen Weges zur Werre mit dortigem Aufbau eines Aktivitätsbereiches auf dem Diakoniegelände im Ortsteil Schweicheln-Bermbeck.

„Der SPD war schon klar, dass wir in Hiddenhausen über eine mehr als gute Infastruktur verfügen, die für weitere Förderungen nur einen geringen Spielraum übrig lässt. Die kleine Zahl der jetzt verbliebenen Maßnahmen verblüfft aber schon.“, kommentierte die SPD-Gemeindeverbandsvorsitzende Christiane Möller-Bach.

Gleichwohl ist die SPD-Fraktion aber willens, die Förderanträge zunächst sowohl für das Eilshausener als auch für das Schweicheln-Bermbecker Projekt auf den Weg zu bringen. Für den Ortsteil Eilshausen entspricht die SPD damit dem Anliegen von örtlichen Vereinen und Gruppierungen, die sich an dieser Stelle deutliche Verbesserungen für Veranstaltungen und Aufenthalt versprechen. Diese Intentionen waren auch bereits Bestandteil des Eilshausener Wettbewerbsbeitrages „Unser Dorf hat Zukunft“. Wunsch der SPD ist allerdings auch, dass Beeinträchtigungen des jetzt bestehenden Grünbereiches  und die Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder gewahrt werden.

Mit dem Schweicheln-Bermbecker Projekt eröffnet sich die Chance, mittels Schaffung einer Wegverbindung zur Werre und der anschließenden Gestaltung eines Aufenthaltsbereiches die Attraktivität des Ortsteiles zu verbessern.

Von Christiane Möller-Bach erging dazu auch der Hinweis, dass mit einer letztlich verbleibenden 40%igen Eigenbeteiligung der Gemeinde für beide Projekte nicht unerhebliche Mittel in Höhe von rund 500.000 € gebunden werden müssen.


28.10.2016 Informationsveranstaltung der JUSO-AG und der SPD Hiddenhausen

Angekommen – auf dem Weg in die Arbeitswelt – „ein Blick in meinen Bildungsrucksack“

Arbeit und Ausbildung sind wichtige Meilensteine für die Integration von Flüchtlingen und Zugewanderten auf dem Weg in unsere Gesellschaft. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Bildungsabschlüssen und Berufsausbildungen ist dafür von entscheidender Bedeutung.

Am 11.11.2016 um 19:00 Uhr findet dazu eine Informationsveranstaltung im Treffpunkt in Sundern, Untere Wiesenstraße 55, 32120 Hiddenhausen, statt. Neben dem SPD-Landtagsabgeordneten Christian Dahm stehen Doris Lautenkötter (Jugendmigrationsdienst des Diakonischen Werks Herford), Makbule Cevik (MOZAIK gGmbH Bielefeld) und Olaf Craney (Arbeitsagentur Herford) als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich an Flüchtlinge und Zugewanderte, Ehrenamtliche in der Unterstützungsarbeit sowie alle am Thema interessierten. Weitere Informationen: Anerkennung von Abschlüssen

 


27.10.2016 Die Landesregierung sorgt für beste Bildung unseres Nachwuchses in Hiddenhausen

tafel

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Ewering begrüßt die für Hiddenhausen veröffentlichten Zahlen des milliardenschweren Investitionspakets „Gute Schule 2020“. „Die Landesregierung ermöglicht es uns mit 1.108.497 Euro, unsere Schulen in Hiddenhausen weiter zu verbessern und gleichzeitig den digitalen Aufbruch Schule 4.0 weiter voranzutreiben“, so Ulrich Ewering.

Das von der SPD-geführten Landesregierung  entwickelte Programm „Gute Schule 2020“ soll die Schulen bis 2020 fit für die Zukunft machen. „Die nun veröffentlichten Zahlen stellen für unsere Kommune eine enorme finanzielle Entlastung dar. Durch das Geld werden wir in die Lage versetzt, unser Schulwesen weiter voranzutreiben und auch digital auszubauen“, so der Fraktionsvorsitzende der Hiddenhausener SPD.

„Wir als Kommune müssen lediglich durchdachte Pläne liefern, die eine Finanzierung durch das Programm rechtfertigen. Besonders begrüßenswert ist es, dass kein finanzieller Mehraufwand für die Kommunen besteht, da das Land die Tilgung des Kredites übernehmen wird“, erklärte Ulrich Ewering.

Berechnungsgrundlage für die Zuweisung der finanziellen Mittel ist einerseits die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Hiddenhausen und andererseits die Höhe der an die Kommune gewährten Schlüsselzuweisungen des Landes. „Das Land NRW gewährleistet so, dass die insgesamt zur Verfügung stehenden zwei Milliarden Euro gerecht verteilt werden. Nun liegt es an uns, eine zielführende Debatte im Hiddenhausener Rat anzustoßen, um ein förderungsfähiges Programm auf den Weg zu bringen. Die SPD-Fraktion in Hiddenhausen ist sich dieser einmaligen Chance bewusst und wird einen entsprechenden Antrag einreichen“, kündigt der SPD-Fraktionsvorsitzende an.


26.10.2016 Nächste Veranstaltungen des SPD-Ortsvereins Oetinghausen

Besichtigung der Leitstelle und Feuerwehrzentrale

Der SPD-Ortsverein Oetinghausen besichtigt Mittwoch, den 02.11.2016 um 18.00 Uhr die Feuerwehrleitstelle des Kreises Herford in Eilshausen. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung unter der Telefonnummer 0151-56210309 (Gaby Arndt) oder unter der E-mail-Adresse ortsverein@spd-oetinghausen.de.

Riegel vor! Sicher ist sicherer.

Gegen Einbrecher und für Sicherheit und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden: Riegel vor!

Eine Aktion der NRW–Polizei!

Im Jahr 2015 stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW um 18,1 % auf 62.362 Fälle. Die Anzahl der versuchten Einbrüche stieg um 1% auf 43,7%. Mit der Kampagne gegen den Wohnungseinbruch schiebt die Polizei in NRW den Tätern – unter Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger – einen Riegel vor. Die Aufklärungsquote und die Anzahl der Versuche sind gestiegen, die ersten drei Quartale in diesem Jahr zeigen einen Rückgang der Einbrüche in Nordrhein-Westfalen.

Die Polizei des Kreises Herford wird auf Einladung des SPD-Ortsvereins Oetinghausen über Präventionsmaßnahmen und ihre Kampagne referieren und Fragen zur Sicherung Ihres Hauses beantworten, damit es Ihr Zuhause bleibt!

Die Informationsveranstaltung findet Mittwoch, den 30.11.2016 um 19.00 Uhr in der AWO-Begegnungsstätte, Eilshauser Straße 32, Hiddenhausen-Oetinghausen, statt.

Anmeldungen werden erbeten unter der Telefonnummer 0151-56210309 (Gaby Arndt) oder der E-mail-Adresse ortsverein@spd-oetinghausen.de.


17.09.2016 Flüchtlinge bei uns in Oetinghausen

Wie geht es den Flüchtlingen in Oetinghausen und wie leben sie hier? Der SPD-Ortsverein hatte am 9. September 2016 zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in die AWO-Begegnungsstätte eingeladen. Viele Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, um sich von Politikern und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern informieren zu lassen. Gaby Arndt (Vorsitzende des Ortsvereins) begrüßte als Referenten bzw. Diskussionsteilnehmer Nicola Bareis (Arbeitskreis Integration), Christian Dahm (MdL), Ursula Hüttenberger (Deutschlehrerin), Hussien Khedr (Vorsitzender des Integrationsrates), Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister) und Ulrike Schröder (Deutschlehrerin).

Der SPD-Landtagsabgeordnete Christian Dahm informierte zunächst über Flucht- und Vertreibungsgründe und die Maßnahmen der Landesregierung NRW zur Erfassung und Unterbringung der Flüchtlinge sowie verpflichtende Integrationskurse für Menschen mit Bleiberechtsstatus. In der Gemeinde Hiddenhausen leben 320 Flüchtlinge (Stand 30.6.2016), davon 53 im Ortsteil Oetinghausen. „Wir haben uns bewusst für eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge entschieden“, so Bürgermeister Ulrich Rolfsmeyer.

Hussien Khedr (Vorsitzender des Hiddenhauser Integrationsrates) berichtete, auch aus eigener Erfahrung, über die notwendigen Maßnahmen zur Integration der Flüchtlinge. „Das Erlernen der deutschen Sprache ist für Chancen auf dem Arbeitsmarkt und die Integration unbedingte Voraussetzung“, so Khedr. Von Zuhörern wurde bemängelt, dass die bürokratischen Hürden zur Erlangung einer Praktikums- bzw. Arbeitsstelle oder einer Tätigkeit für das Gemeinwohl derzeit noch zu hoch seien.

Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelferinnen berichteten ebenfalls über ihre Erfahrungen. Nicola Bareis und weitere Frauen aus der Gemeinde bemühen sich insbesondere um Flüchtlingsfrauen. Die Frauen werden bei Arztterminen begleitet und es werden z.B. Schwimm- und Nähkurse angeboten. In einer Fahrradwerkstatt reparieren Flüchtlinge unter Anleitung ehrenamtlicher Helfer ältere oder defekte Fahrräder, wodurch ihre eigene Mobilität vor Ort erhöht wird. Zusammen mit weiteren Ehrenamtlern bieten Ursula Hüttenberger und Ulrike Schröder in der Olof-Palme-Gesamtschule Deutschunterricht für Flüchtlinge an. Sie berichteten über die Schwierigkeiten der Flüchtlinge beim Einstieg in die deutsche Sprache, insbesondere für Analphabeten. Gleichzeitig wurden die z.T. erstaunlichen Fortschritte beim Spracherwerb gelobt.

Teilnehmer der Diskussionsrunde (v. l. n. r.): Ursula Hüttenberger (Deutschlehrerin), Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister), Nicola Barreis (Arbeitskreis Integration), Christian Dahm (SPD MdL), Ulrike Schröder (Deutschlehrerin), Hussien Khedr (Vorsitzender des Integrationsrates) und Gaby Arndt (Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oetinghausen)

Teilnehmer der Diskussionsrunde (v. l. n. r.): Ursula Hüttenberger (Deutschlehrerin), Ulrich Rolfsmeyer (Bürgermeister), Nicola Bareis (Arbeitskreis Integration), Christian Dahm (SPD MdL), Ulrike Schröder (Deutschlehrerin), Hussien Khedr (Vorsitzender des Integrationsrates) und Gaby Arndt (Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oetinghausen)