26.09.2018 | Allgemeines

Neues Wohnquartier in Schweicheln mit interessanten Aspekten – SPD sieht wichtige Ziele gut aufgenommen

Die für den Ortsteil Schweicheln-Bermbeck anstehenden baulichen Erweiterungen mit einer gleichzeitigen beträchtlichen Ausweitung des örtlichen Angebotes waren gesondertes Thema einer reflektierenden Diskussion in der SPD-Fraktion.

Bereits Ende 2016 war im Rat die Entscheidung getroffen worden, mit Hilfe der sogenannten ISEK-Förderung eine Anbindung von Schweicheln-Bermbeck an die Werre durch eine Wegverbindung östlich der B 239 auf dem Gelände des Diakonie-Verbundes zu schaffen. Der direkte öffentliche Zugang zur Werre besteht bisher nicht. Flankierende bauliche Erweiterungen sollten in der Bewertung der SPD das Ziel verfolgen, mit der Aufwertung dieses Gebietes die Attraktivität für das Dorf deutlich zu erhöhen.

Auf dieser Grundlage konnte sich die SPD-Fraktion jetzt mit ersten Entwürfen möglicher Bebauungsformen auseinandersetzen. Neben der Bereitstellung von Flächen für allgemeine Wohnbebauung soll im Baugebiet eine großzügige Wegeöffnung mit Anbindung an den Schweichelner Mittelpunkt ermöglicht werden. Ziel ist hier eine Neugestaltung und Belebung des öffentlichen Raumes.

Von herausgehobener Bedeutung ist dabei für die SPD die Einbindung von Mietwohnungsbau im bezahlbaren Rahmen.

Mit diversen Arbeitsgruppen hat sich die SPD Hiddenhausen intensiv mit den verschiedensten Konzepten zur Bereitstellung kostengünstiger Mietwohnungen auseinandergesetzt. Dabei war die Erfahrung zu machen, dass einer Realisierung derartiger Konzepte enge Grenzen gesetzt werden. Dabei stellt die SPD darauf ab, älteren Bürgern kleinere Wohnungen am bisherigen Wohnort in einem erschwinglichen Kostenrahmen anbieten zu können.

Das vorgestellte Bebauungskonzept entspricht diesen Zielsetzungen durchaus. Mit insgesamt 26 Wohnungen – verteilt auf 2 Gebäude – sollen vorrangig einkommensschwächere Familien und Menschen angesprochen werden. Dabei ist nach Meinung der SPD eine gute Mischung von kleineren und größeren Wohneinheiten festzustellen.

Die SPD begrüßt, dass zunächst die Öffentlichkeit Gelegenheit erhält, mittels Bürgerversammlung ein Bild von dem angestrebten neuen Quartier zu erhalten.

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