SPD-Gemeindeverband Hiddenhausen
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Der neue Vorstand des SPD Gemeindeverbandes (vlnr): Stefan Meyerhoff, Monika Schwannecke, Nick Stank, Christiane Möller-Bach, Ulrich Rolfsmeyer, Eva Hellmann, Bürgermeister Andreas Hüffmann, Gaby Arndt, Stefanie Niemeyer, Andreas Schröder. Petra Kruse ist nicht auf dem Foto

Eine spannende Gemeindeverbandskonferenz

„Die zurückliegende Corona-Zeit hat vieles verändert. „Heute freuen wir uns, wieder beieinander zu sein und im persönlichen Kontakt unsere Gemeindeverbandskonferenz zu veranstalten“, begrüßte Christiane Möller-Bach, Vorsitzende des Gemeindeverbandes die Delegierten im Treffpunkt Sundern.

Der Landrat ging in seinem Vortrag auf das Thema ÖPNV ein. „ Die Corona Zeit, mit rückläufigen Fahrgastzahlen und der Ukraine Krieg, mit steigenden Energiepreisen haben den Busunternehmen stark zugesetzt. Der Busverkehr in Kreis Herford konnte sich aus eigenen Mitteln nicht mehr finanzieren und benötigte die öffentliche Unterstützung. Nur dadurch war es möglich, das Angebot aufrecht zu erhalten“. Die zukünftige Verkehrswende ist nur mit einem leistungsstarken öffentlichen Personennahverkehr denkbar. Dafür muss das bestehende Streckennetz ausgebaut und das Angebot erweitert werden. Dazu Landrat Jürgen Müller: „ Diese Aufgabe stellt uns vor finanzielle und organisatorische Herausforderungen, die eine große Kraftanstrengung bedeuten“. Um Alternativen zum Individualverkehr zu bieten, ist es auch erforderlich, das Radwegenetz auszubauen und attraktiver zu gestalten. Der Kreis Herford wird gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, diese Aufgabe zukünftig anpacken.

Bürgermeister Andreas Hüffmann, fing den Ball auf und erläuterte, dass die Dorfstraße von Lippinghausen nach Sundern zur Fahrradstraße weiterentwickelt wird. Dazu Andreas Hüffmann:  „ Die Dorfstraße ist Teil einer Fahrradstrecke von Herford über Hiddenhausen nach Bünde. Diese Teilstrecke wollen wir gemeinsam ausbauen, um den RadfahrerInnen gute Anbindungen abseits der Hauptverkehrsstraßen anzubieten“. Außerdem wies er darauf hin, dass es seit einem Jahr eine direkte Busverbindung von Oetinghausen nach Schweicheln-Bermbeck gibt. Diese fährt als Anruf Sammeltaxi (AST) im Stundentakt auf der Strecke. „ Da sich dieses Angebot noch nicht rumgesprochen hat, ist die Inanspruchname noch übersichtlich. Ich wünsche mir, dass sich das noch ändert“. In seinem Vortrag ging er auch darauf ein, dass von der Gemeinde Hiddenhausen ein Schülerticket für die Schülerinnen und Schüler der Olof-Palme-Gesamtschule kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Damit haben sie die Möglichkeit, die öffentlichen Verkehrsmittel auch in ihrer Freizeit zu nutzen.

In ihrem anschließenden Tätigkeitsbericht sprach Christiane Möller-Bach die zurückliegenden Aktivitäten des Gemeindeverbandes an. „In den vergangenen Jahren haben wir einen Landtagswahlkampf und einen Bundestagswahlkampf bestritten.  Da wir noch über sechs Ortsvereine verfügen, konnten wir diese Aufgaben gut leisten. Die Ortsvereine sind auch Garant dafür, ansprechbar für die Bürgerinnen und Bürger im jeweiligen Dorf zu sein“, erläuterte Möller-Bach.

Die Wahlen des neuen Gemeindeverbandsvorstandes brachten folgendes Ergebnis: Christiane Möller-Bach wurde als Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Ihre beiden Stellvertreter sind Eva Hellmann und Ulrich Rolfsmeyer. Die Schriftführung übernimmt Andreas Schröder und das Amt der Kassiererin Gaby Arndt. Die sechs Beisitzer des Vorstandes kommen aus den jeweiligen Ortsvereinen: Monika Schwannecke für Lippinghausen, Stefanie Niemeyer für Eilshausen, Stefan Meyerhoff für Schweicheln-Bermbeck, Marion Schulz für Hiddenhausen, Nick Stank für Oetinghausen und Petra Kruse für Sundern. Dazu Christiane Möller-Bach: „ Ich freue mich, dass der neue Vorstand überwiegend weiblich besetzt ist. Wir haben ein gutes Team für die nächsten Jahre und sind für die anstehenden Aufgaben gut gewappnet“.

Abschließend wurden noch Anträge zu verschiedenen Themen verabschiedet. Die Delegiertenkonferenz fordert Bund und Land auf, für eine ausreichende Kommunalfinanzierung zu sorgen, damit die Städte und Gemeinden in der Lage sind, die von ihnen erwarteten Aufgaben zu erfüllen. In einem weiteren Antrag ging es um die Aktivierung von Fachkräften für den ersten Arbeitsmarkt. Dem sich abzeichnenden Arbeitskräftemangel soll damit begegnet werden, das Zuverdienstmöglichkeiten attraktiv gestaltet werden. Thema war auch der Ausbau und die Sicherungsstrukturen in der Kindertagesbetreuung. Es soll sichergestellt werden, dass die fehlenden Plätze in der Kindertagesbetreuung ausreichend finanziert werden, um den Bau der Einrichtungen und die Betreuung der Kinder zu gewährleisten.